Einer der Gründe, warum ich gerne mit SRS zusammenarbeite, sind die verschiedenen Möglichkeiten, das Evangelium durch etwas weiterzugeben, das ich sehr schätze: Sport!

So gehen wir mit dem SRS Fußballteam an verschiedene Orte, um dort mit anderen Menschen Fußball zu spielen und das Evangelium weiterzusagen. Bei einer dieser Gelegenheiten informierte unser Trainer uns über die verschiedenen Positionen, die jeder spielen würde. Ich war nicht gerade von der Position begeistert, auf der ich spielen sollte. Schließlich hatte ich mir bereits eine andere vorgestellt, die ich besonders liebe.

Als wir uns aufwärmten, fing ich an, mich bei einem meiner Mannschaftskameraden zu beschweren und versuchte, ihm zu verdeutlichen, wie fehlerhaft die Vorstellungen des Trainers waren. Er sah mich an und meinte: „Missachte nicht die Autorität des Trainers. So wurde ich auch sauer auf ihn, obwohl ich meinen Teamkollegen wirklich mag.

Nur weil die Dinge nicht nach meinem Willen liefen, begann ich, meinen Trainer nicht zu respektieren, ihn schlecht zu machen und ihm zu misstrauen. Ich war nicht mehr bereit, seiner Führung zu folgen. Ich wollte selber Herr im Haus sein. Auch dasVerhältnis zu meinem Freund wurde dadurch beeinträchtigt, da er nicht auf meiner Seite war. So machte ich zwei Menschen, die mir eigentlich viel bedeuten, zu meinen Rivalen und habe dadurch unsere Beziehung zueinander beträchtlich gestört. Was für eine Schande!

Die Bibel erzählt von einer ähnlichen Geschichte. Wir Menschen haben Gott von seinem rechtmäßigen Platz als unseren Herrn entthront. Wir wollen diejenigen sein, die bestimmen, was gut und böse ist, aber die Geschichte hat uns das Gegenteil gelehrt. Seit Adam und Eva haben wir das Gute, das Gott uns anvertraut hat, zerstört, aber in seiner Liebe gab er uns Hoffnung.

Dank sei Gott für Jesus Christus, unseren Herrn und Erlöser, der am Kreuz für unsere Schuld bezahlt hat. Durch Jesus als unseren Herrn sind wir in der Lage, uns unter Gottes Führung wiederzufinden. Eine Führung, die uns das ewige Leben bringt und nicht die Zerstörung. Jesus sagt uns in Lukas 9,23:

Wenn jemand mein Jünger sein will, muss er sich selbst verleugnen, sein Kreuz täglich auf sich nehmen und mir nachfolgen.“

Sich selbst zu verleugnen und Jesus nachzufolgen, führt zum Leben und nicht zum Verlust des Lebens. Deshalb sollten wir uns demütigen und unsere Dankbarkeit für Gottes lebensspendende Herrschaft in unserem Leben zeigen, indem wir Jesus nachfolgen, so wie er ist unser Herr!

Und ist es nicht auch so, dass der Trainer den besseren Überblick über seine Mannschaft und die besten Positionen für das nächste Spiel hat? In dem Moment sah ich nur mich selbst und war nicht bereit, dem Trainer zu vertrauen, dass er den besten Weg zum Sieg geplant hat.

Felix Kibogo

SRS/TSR

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