10. Juni 2026

Jesus ist der Weg

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Jesus ist der Weg

Bei unserem Spendenlauf für die neue MORE Sportbibel sind wir als 2er-Team beim Transalpine gestartet. Dabei wird in sieben Tagen in Marathonetappen über die Alpen von Deutschland nach Italien gelaufen. 245km und 16.000 Höhenmeter. Viele haben uns danach gefragt, was uns am meisten bewegt hat. Es waren nicht die Kilometer und nicht die Platzierung. Sondern das, was Gott uns unterwegs gezeigt hat.

In den Bergen musste man den Weg oft sehr konzentriert suchen. Ein kleiner Fehler konnte gefährlich werden. Genau das ist mir passiert: Ich kam vom Weg ab, stürzte in felsigem Gelände und lag plötzlich verletzt am Boden. Blut, Schmerzen, Unsicherheit. Kein guter Ort für einen Rettungshubschrauber. In meinem Kopf kreisten sofort Gedanken: Kann ich weiterlaufen? Muss ich aufgeben? Bedeutet das auch das Ende für meinen Teampartner und unseren Spendenlauf?

Dort am Boden ging es nicht mehr um Zeit oder Platzierung. Es ging ums Ankommen.

In meinem Herzen wusste ich: Ich muss wieder aufstehen und zurück auf den richtigen Weg. Mein Teampartner Matthias half mir auf. Schritt für Schritt konnte es weitergehen.

Vielleicht geht es dir gerade ähnlich.

Vielleicht bist du innerlich gestürzt. Entmutigt. Verletzt. Vom Weg abgekommen. Vielleicht weißt du gerade nicht, wie es weitergehen soll, und brauchst jemanden, der dir aufhilft.

Genau so möchte Jesus dir begegnen.

Nicht als Zuschauer in der Ferne, sondern als Freund, der dich aufrichtet.

Im Wettkampf gilt: Wenn Du vom Weg abkommst, musst du zurück auf den Weg, sonst wirst du disqualifiziert. Deshalb schauen sich Sportler die Strecke vorher genau an. Niemand möchte falsch abbiegen und das Ziel verpassen.

In Johannes 14 sagt Jesus zu seinen Freunden: „Ihr kennt den Weg.“

Und dann kommt dieser ehrliche Thomas. Ich mag ihn, weil er ausspricht, was alle denken: „Herr, wir wissen nicht, wo du hingehst. Wie können wir dann den Weg kennen?“

Und Jesus antwortet: 

„Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater außer durch mich.“ Johannes 14,6 (MORE)

Jesus sagt nicht: „Ich zeige euch einen Weg.“

Oder: „Ich kenne einen Weg.“

Er sagt: „Ich BIN der Weg.“

Das ist die große Einladung Gottes.

Nicht irgendein religiöses System. Nicht noch mehr Leistung. Sondern eine Person.

Viele Wege unseres Lebens enden in Sackgassen oder drehen sich irgendwann nur noch um uns selbst. Dietrich Bonhoeffer schrieb:

„Die eigenen Wege führen im Kreise immer zu uns selbst zurück. Aber wenn Gott unsere Wege leitet, dann führen sie zu ihm.“

Jesus ist der Weg, weil er die Wahrheit ist. In ihm begegnen wir Gott selbst.

Und Jesus ist der Weg, weil er das Leben schenkt. Nicht nur körperliches Leben – echtes Leben. Leben in Beziehung zu Gott. Leben mit Hoffnung. Leben, das sogar über den Tod hinausgeht.

Das Faszinierende ist:

Jesus spricht nicht nur vom Ziel — er bereitet es vor.

Kurz vor unserem Text sagt Jesus:

„Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen … Ich gehe dorthin, um für euch einen Platz vorzubereiten.“

Was für ein Bild. Jesus öffnet den Blick in die Zukunft und sagt:

Da wartet ein Zuhause.

Ein Ort des Ankommens.

Ein Ort ohne Schmerz, Angst und Ungewissheit.

Ich kann mir nichts Schöneres vorstellen, als dort zu sein, wo Jesus ist.

Und genau dazu lädt er dich heute ein:

Vertrau ihm deinen Weg an. Lass dich von ihm aufrichten. Und finde bei ihm das wahre Ziel.

 

Daniel Mannweiler

Vorstandsvorsitzender SRS e.V.

Sportart: Alle Sportarten, insbesondere Triathlon.

Familienstand: Verheiratet, drei Kinder.

Wohnort: Königswinter.

Motiv für Sportmission: „Ich liebe Sportmission, weil es Gottes persönlicher Plan für mein Leben ist.“