IM EIFER DES GEFECHTS
Einem sportlichen Wettkampf geht in aller Regel eine ausführliche Analyse der Konkurrenz voraus. Aus dieser Beurteilung ergibt sich ein detaillierter Plan, der vom Trainer an seine Spieler weitergegeben wird. Dieser wird im Training immer wieder durchgespielt, um ihn dann routiniert im Wettkampf umsetzen zu können. Bevor es richtig ernst wird, wird noch einmal alles in Erinnerung gerufen. In komprimierter Form geschieht dies im persönlichen Gespräch direkt vor dem Einsatz.
Nun gilt es, sich im Eifer des Gefechts immer wieder an das zu erinnern, was der Trainer von dir erwartet. Es geht darum, diese Aufgabe auch in Anbetracht widriger Umstände, des Drucks des Gegners und trotz eigener und fremder Fehler umzusetzen. Es ist ein wichtiger Erfolgsgarant, sich an das zu erinnern, was der Trainer von dir erwartet. Gerade wenn es hoch hergeht, ist es hilfreich, andere an das zu erinnern, was besprochen wurde – und selbst dafür offen und dankbar zu sein.
Die Gedächtnispsychologie hat erkannt, dass im Zentrum effektiven Lernens nicht die Vermeidung des Vergessens, sondern die gezielte Stärkung des Erinnerns steht. Jesus wusste, dass es ganz natürlich ist, im Eifer des Gefechts wichtige, erfolgsversprechende Dinge aus dem Blick zu verlieren und zu vergessen. Daher war es ihm wichtig, seinem Team zu sagen, dass sie ihre Erinnerungsfähigkeit stärken sollen.
Lukas 22.19+20 (Basisbibel)
Er (Jesus) dankte Gott, brach das Brot in Stücke, gab es ihnen und sagte: „Das ist mein Leib, der für euch gegeben wird. Tut das zur Erinnerung an mich.“ Ebenso nahm Jesus nach dem Essen den Becher und sagte: „Dieser Becher steht für den neuen Bund, den Gott mit den Menschen schließt – durch mein Blut, das für euch vergossen wird.“
Jesus fordert seine Jünger nicht dazu auf, sich an ihn als Person zu erinnern. Wäre es so gemeint gewesen, dann hätten wir sicher viele Detailinformationen über sein Aussehen. Diese suchen wir in der Bibel vergeblich – weil sie nebensächlich sind. Jesus war es wichtig, dass wir uns an das erinnern, was er aufopferungsvoll für uns getan hat. Er möchte, dass wir uns immer wieder bewusst machen, was sein Opfer für uns persönlich bedeutet. Wir finden in der Bibel viele Details und Erklärungen über das Opfer Jesu und dessen Bedeutung für unser Leben – das ist kein Zufall, denn es ist der Kern unseres Glaubens.
Im Falle einer sportlichen Niederlage hört man häufig den Satz: „Wir haben nicht das umgesetzt, was wir uns eigentlich vorgenommen hatten.“ Im Falle eines Erfolgs wird gesagt: „Unser Matchplan ist aufgegangen. Jeder hat das umgesetzt, was wir einstudiert hatten.“
Sich im Eifer des Gefechts immer wieder an die Anweisungen des Trainers zu erinnern, ist eine Grundvoraussetzung für sportlichen Erfolg. Erinnere dich – und andere – immer wieder an die Anweisungen eures Trainers.
Sich im geistlichen Kampf immer wieder an das Elementare unseres Glaubens zu erinnern, ist für unser geistliches Leben absolut erfolgsversprechend. Erinnere dich – und andere – an das, was Jesus am Kreuz für dich getan hat.
In Erinnerung an Jesu Sieg am Kreuz -
Alexander Zöller
SRSöffentlichkeitsarbeit
Ist verheiratet, hat vier Kinder und wohnt in Betzdorf/WW.
Er begeistert sich für viele Sportarten, vorrangig Teamsport.
Sein Motiv zur Sportmission lautet: „Wir verändern Ewigkeiten durch Glaube+Sport.“
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