05. August 2026

Gelingender Sport

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Eine gute Planung ist „die halbe Miete“. Ordnung am Wettkampftag gehört zur Vorbereitung. Das fängt schon beim Packen an. Wer in plötzlich aufkommender Hektik im vorhandenen Chaos wühlen muss, ist arm dran. So hat Planung immer mit Ordnung und auch konsequent eingehaltener Ordnung zu tun. Nicht um der Ordnung willen, sondern um des Zieles willen. Es kommen immer noch genügend unvorhersehbare Umstände zusammen. Es ist zum Staunen, mit welcher strategischen Übersicht man schon vor über 3000 Jahren vorgegangen ist:

Als König Salomo nach einer längeren Vorbereitungszeit, an der auch schon sein Vater David intensiv beteiligt war, mit dem Bau des Tempels begann, passte alles genau ineinander.

„Und als das Haus gebaut wurde, waren die Steine bereits ganz zugerichtet, so dass man weder Hammer noch Beil noch irgendein eisernes Werkzeug beim Bauen hörte.“ 1. Könige 6,7

Ein Wettkampf ist sicher kein Tempelbau. Doch die entscheidenden „Steine“ dürfen auch hier nicht fehlen. Und sie müssen in die zeitliche Abfolge passen. Wie bereitest du den nächsten Wettkampf vor? Gibt es eine Kontrolle darüber, wie weit die dafür vorgesehenen „Steine behauen“ sind? Und fügt sich dann am Tag X auch alles ineinander, ohne zu stöhnen und zu sagen: „Hätte ich doch vorher …“?

Während der Zeit der Anreise kann ich mir noch einmal genau überlegen, was heute am Wettbewerbsort geschehen soll. Der Wille ist gefordert: Was will ich heute? Nur eine gute Platzierung? Ja nicht einbrechen? Die Meisterschaft retten? Die Scharte vom letzten Mal ausmerzen? Es dem Gegner zeigen? Bestzeit laufen? Mir etwas beweisen oder jemand anderem? Deine Antwort darauf ist vorentscheidend:

Denn diese Dinge schlummern ja oft verdeckt tief im Herzen. Und natürlich will ich etwas erreichen! Aber wodurch und wie? Und wenn die Antwort darauf nicht schon vorher gegeben worden ist, kann ich sie mir im Auto auf der Hinfahrt zum Wettkampf (nochmals) selbst zusprechen:

„Ich will mit der ganzen Kraft meines Willens, dass heute Gottes Wille von Anfang bis Ende geschieht.“ Ja, ich will es wirklich und nicht anders. Mit den übrigen Motivationen kann Jesus machen, was er will. Du kannst nicht mehr, als dich ihm zur Verfügung stellen. Dann trägt ein anderer die letzte Verantwortung. Das befreit von unnützem Druck – und du hast ihm den Freiraum eingeräumt, dass Gottes Vorstellungen tatsächlich mitten in deinem Sport geschehen können. Das hat auch mich immer glücklich gemacht. Auch eine Niederlage bekommt so ein anderes Gesicht und die Gefühlswelt die Hoffnung, die sie dann braucht.

Übrigens wurde der Tempel Salomos viele Jahre später (zweimal) zerstört. Gott hat dies zugelassen, weil die Herzen der nachfolgenden Generationen und auch das von Salomo nicht mehr ungeteilt bei ihrem Gott waren. Das muss mit der Architektur deines Sportalltags nicht so sein.

Der Herr segne und bewahre dich darin!

 

Helmfried Riecker 

Gründer von SRS e.V.

Er ist verheiratet und wohnt in Helmenzen (AK).

Er fährt Motorrad-Trial.

Seine Motivation für Sportmission lautet:

„Ich finde es einmalig, im Sport von Jesus geführt zu werden.“