21. Januar 2026

Ein Kompass für Vorsätze

Wie war dein Start in das Jahr 2026? 

Konntest du deine Vorsätze umsetzen oder deine Gewohnheiten wiederfinden? Ist dein Energielevel gut gefüllt oder lebst du gerade aus den letzten Kraftreserven? 

Wir leben in einer Gesellschaft, die von der Selbstverwirklichung zur Selbstoptimierung wandert. Wir suchen ständig Wege, um uns zu verbessern. Doch warum machen wir das eigentlich? 

Im Sport kenne ich das Gefühl. Ich möchte mich ständig verbessern, weiß aber auch, dass es nicht von heute auf morgen passiert. Zudem stelle ich mir immer wieder die Frage: Warum mache ich das eigentlich? 

Korinther 10,31: „Was immer ihr tut, ob ihr esst oder trinkt oder was es auch sei – verhaltet euch so, dass Gott dadurch geehrt wird.“ (NGÜ) 

Alles zur Ehre Gottes. 

Mache ich das zur Ehre Gottes? 

Mit dieser Frage können wir sehr gut filtern, was unsere wirklichen Antreiber im Sport, im Alltag, mit der Familie oder in der Gemeinde sind. Selbstoptimierung ist also nicht per se etwas Schlechtes. Sie wird jedoch zu etwas Zerstörerischem, wenn wir dabei nicht Gott die Ehre geben. Zudem darf man nicht vergessen, dass Gott uns in einem Prozess der Veränderung auf dieser Erde jeden Tag voranbringt. Wir müssen uns nicht selbst optimieren, sondern Gott möchte uns verändern. 

Wir dürfen zu ihm kommen und wissen: Wir sind angenommen, auch ohne uns selbst in den besten Zustand zu bringen, den es gibt. Ohne dass wir die To-do-Liste erledigt haben. Ohne dass wir unsere Vorsätze eingehalten haben. Ohne dass wir unser sportliches Ziel für 2026 erreicht haben. 

Gott möchte unser Herz erreichen. 

Psalm 51,12: „Erschaffe in mir ein reines Herz, o Gott, und gib mir einen neuen, gefestigten Geist.“ (NGÜ) 

Die Beziehung zu ihm ist eine Herzensangelegenheit. Er ist derjenige, der uns ein reines, ein neues Herz gibt. Ein Herz, das erfüllt ist mit seinem Geist.  

Bitte wirf deine Vorsätze nicht über Bord, sondern schau, welchen Kurs dein Schiff nehmen wird, wenn die Vorsätze an Bord bleiben. Verwende zwei Fragen als einen Kompass in der folgenden Woche. Sie werden dir helfen, dich von Gott verändern zu lassen und 2026 aus seiner Fülle zu leben: 

Für wen mache ich das? 

Was will Gott in meinem Leben verändern? 

 

Florian Schreiter 

Bereichsleitung SRSsportarten 
Er ist verheiratet, hat ein Kind und wohnt in Neubrandenburg. 
Seine Sportart ist Volleyball, bevorzugt im Sand. 
Und sein Motiv für Sportmission lautet: „Sportler brauchen Jesus.“ 

 

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