Verwandlung. Erneuerung. Wo erlebe ich das gerade jetzt?
Verwandlung. Erneuerung. Wo erlebe ich das gerade jetzt?
Draußen in der Natur: Aus Grau wird grün, die Knospen der ersten Schneeglöckchen schimmern weiß. In den Striegeln unserer Ponys finde ich die ersten ausgefallenen Winterhaare. Sie sind wahre Verwandlungskünstler, unsere Ponys. Kaum zu glauben, dass dies im Winter und im Sommer dieselben Tiere sind!
Doch sind sie wirklich selbst die Künstler? Entscheiden sie selbst: “Oh, die Tage werden wieder länger, dann wird es auch wieder wärmer werden, da fange ich doch wohl besser mal damit an, meinen Pelz zu lichten.”
Nein, ihre Verwandlung geschieht von innen heraus, gelenkt durch ihren Schöpfer.
Die Ponys helfen selbst ein bisschen mit, scheuern sich an einem Baum, bitten ihren Pferdefreund um ein Fellkraulen. Manchmal kommt auch Unterstützung von außen – wenn die Vierbeiner ihrem Menschen vertrauen, dann lassen sie zu, dass er ihnen hilft, die Haare loszuwerden.
Aber auch wenn ich heute stundenlang mein Pony putze, werde ich morgen nicht ein Pony im Sommerfell haben. Diese Verwandlung braucht Zeit. Gott selbst hat es so eingerichtet. Und das ist gut so, denn meinem Pony würde die schnelle Umstellung gar nicht guttun.
Verwandlung geschieht von innen heraus.
Verwandlung vollzieht sich langsam.
Bei einer Erneuerung muss Altes weichen – das kann unangenehm jucken.
Jesus ist der Verwandler, der Erneuerer.
Ich selbst kann helfen.
Ich kann mir von anderen helfen lassen.
Ich kann zulassen, dass einer, dem ich vertraue, mir mal ordentlich (aber in Liebe) das Fell gegen den Strich kämmt.
Die Verwandlung selbst, das Lösen der alten Haare aus der Haut, die Veränderung meines Inneren, das macht Jesus. Wenn diese Verwandlung dann ein Stückchen weit vollzogen ist, dann ist da genug, um zu zeigen: JESUS LEBT!
Er verwandelt mein Inneres, erneuert es, altes unschönes Verhalten ist ausgefallen. Jesu Liebe nimmt in unserem Herzen immer mehr Raum ein, so dass wir durch unser Verhalten, unser Tun und unsere Worte zeigen: JESUS LEBT!
Herzliche Grüße
Elisabeth Wucherpfennig (Fellschriftfoto: Katrin Özcan)