Profis im Pferdesport 05.-08.02.2026 in der Rhön
Profis im Pferdesport 05.-08.02.2026 in der Rhön
Nach dem Profitreffen ist vor dem Profitreffen. Das macht den Abschied leichter – nach 3 intensiven Tagen mit ca. 60 Menschen, verbunden durch ihre Leidenschaft für Pferde, eine Erwerbstätigkeit im Kontext Pferd und Offenheit bis Leidenschaft für Jesus Christus.
3 Tage mitten im Schnee, voller Begegnungen, Netzwerken, Erfahrungsaustausch – oft bis in die Nacht hinein, ganz freiwillig und individuell flexibel. Gerahmt von morgendlichen Andachten, Fachvorträgen, Workshops, guten Gedanken zur Nacht und Lobpreis. Selbst in der Mittagspause gab es noch Angebote wie Bogenschießen, Coaching mit Pferd und Wandern auf den Kreuzberg.
3 Tage, in denen Herzen und neuronale Netzwerke feuern – die Dosis darf jeder eigenverantwortlich regulieren. Man muss kein Pferdemensch sein, um sich hier wohlzufühlen. Selbst Partner wagen sich in dieses Feld hinein und werden herzlich aufgenommen, dürfen ihren Platz finden. So auch mein Mann, den mit Pferden lediglich die Arbeitsunterstützung seiner Frau verbindet.
Was mich persönlich immer wieder überrascht: Wenn ich mit meinem Mann am ersten Abend im Saal sitze, sind mir die meisten Menschen sehr vertraut und es fühlt sich an, als wäre nur ein kleiner Bruchteil der ca. 60 angemeldeten Teilnehmer anwesend. Überrascht stelle ich fest: Wir sind fast vollständig! Ich empfinde eine Nähe, eine Verbindung, eine Vertrautheit und Herzlichkeit, die mich beeindruckt. Das ist besonders. Und wertvoll! Ankommen in Lichtgeschwindigkeit. Wow.
Und schon geht es los, mit dem Talk zum Thema: Verwandlung und Erneuerung. Obwohl keine geistlichen Fragen gestellt wurden, bekommen wir Zeugnisse zu hören, die uns jubeln und staunen lassen. Wir hören von einem Gott, der nicht nur die Pferde mit ihren Menschen auf wundersame Weise zusammenführt, sondern drohende Gehörlosigkeit aufgrund fortschreitenden Hörverlustes ABWENDET und eine deutliche Hörverbesserung schenkt, zur Überraschung der Ärzte und der betroffenen jungen Frau, sodass sie plötzlich keine Hörgeräte mehr benötigt! Halleluja! Was für ein wundervoller Gott ist das!
In den guten Gedanken zur Nacht hören wir von Inez Bewernick die weisen Worte ihrer Mutter am Sterbebett: „Hab Geduld. Es dauert, solange es dauert.“ – wie schwer fällt uns das oft im Alltag. Gerade in schweren Zeiten wünschen wir uns, dass Gott einen Weg zeigt, eingreift und wir erkennen, wohin wir gehen sollen. Wir wünschen uns Verwandlung und Erneuerung, Perspektiven, Licht am Ende des Tunnels. Am besten sofort! Doch stattdessen tasten wir uns in scheinbar kleinen Schritten voran, tapfer, um ein Steckenbleiben zu vermeiden. Aber wohin führt der Weg? Wir wissen es nicht und erkennen erst im Nachhinein, wie und vor allem wohin Gott uns geführt hat. Wie ein roter Faden zieht sich dieses Zitat durch das Wochenende und wir stellen fest, es hat viel mit Vertrauen zu tun. Vertrauen, dass Er es gut machen wird.
Und welche Rolle spielen die Pferde bei dem Thema Verwandlung und Erneuerung?
Eine ganze Menge! Im Workshop bei Jana Werndli lernten wir ein System von Ingela Larsson Smith kennen, wonach Gott uns die Beziehung zu den Pferden erklärt. „Jesus ist der beste Horseman“, meint Jana. „Der Heilige Geist kann uns durch Schwierigkeiten und Herausforderungen, die in der Arbeit mit unseren Pferden sichtbar werden, die Bereiche unseres Herzens aufzeigen, welche noch mehr Wahrheit und Verwandlung brauchen.“
Annina Kiek zeigte uns sehr anschaulich in Theorie und Praxis, wie wir den Pferdekörper aus dem Blickwinkel der Biotensegrität so unterstützen und neu organisieren können, dass sich körperliche Beschwerden lindern und die Tragfähigkeit verbessert.
Yvonne Gutsche nahm uns mit in ihre ganz persönlichen Erfahrungen, als ihre Pferde ihr beibrachten, einen individuellen Blick auf deren individuelle Persönlichkeit mit ihren individuellen Grenzen und Möglichkeiten einzunehmen, daraus ganz neue individuelle Perspektiven zu entwickeln. Dadurch konnten letztlich beide Seiten weit über ihre Grenzen hinauszuwachsen! Ganz im Sinne der Jahreslosung: „Siehe, ich mache alles neu!“ (Offenbarung 21,5). Ja, wenn wir uns darauf einlassen und unsere Augen und Herzen öffnen. „Schon sprießt es, merkt ihr es nicht?“ (Jesaja 43,19)
Lassen wir uns darauf ein? Entdecken wir, wie aus kleinen Veränderungen Großes wachsen kann? Fühlt euch ermutigt, auch nach dem Profitreffen weiter danach Ausschau zu halten, was sich in eurem Leben mit und ohne Pferd verwandelt, wo Neues sprießt und wachsen möchte, und freut euch daran, so wie sich die Pferde im Frühling über jeden frischen Grashalm freuen! Je weniger sie finden, umso größer ist die Freude und Motivation, danach Ausschau zu halten.
Ein weiterer Fachvortrag führte uns in die Welt der sozialen Medien, die ebenfalls ständiger Erneuerung und Verwandlung unterliegen. Wiebke Bars und Eileen Haslauer nahmen uns in die Chancen und Möglichkeiten dieser Kommunikationslandschaft mit hinein und ermutigten uns, sichtbar zu werden.
Den geistlichen Höhepunkt fand das Profitreffen in einem Lobpreisabend am Samstag und einem tief anrührenden Gottesdienst am Sonntag. Dankbar schauen wir zurück und freuen uns schon jetzt auf Februar 2027 mit dem im Plenum ermittelten Thema „Mut“!
Ich wünsche dir für 2026 viel Mut, die Spuren der Verwandlung und Erneuerung in deinem Leben zu entdecken, denn sie sind ein in der Schöpfung verankertes Grundprinzip und gehen damit auch an deinem Leben nicht spurlos vorüber. Höchstens unentdeckt. Fühl dich ermutigt, danach Ausschau zu halten!
Nicht zuletzt möchte ich noch Danke sagen an Peter Pfister und Steffi Schade, dass sie die Zügel für dieses Treffen auf feinfühlige Weise und mit ganz viel Herzblut geführt und uns alle mit ihrer herzlichen, erfrischenden Moderation ganz wundervoll durch das Wochenende geleitet haben. Auch an alle anderen Mitstreiter im Vorder- und Hintergrund herzlichen Dank!
Interessanterweise hatte der Hausvater zu Beginn unseres Treffens folgende Worte an uns gerichtet: „Mutlosigkeit ist die Herzenskrankheit des Lebens und des Glaubens“, Fritz Schroth, Gründer der Hohen Rhön. Wie passend zu unserem neuen Thema für 2027! Also: Hab Mut!!! Und melde dich für 2027 an! Wir freuen uns auf dich!
Eure Kathrin Schäfer
Stimmen zum Profitreffen:
„Es war ganz toll und ein absoluter Mehrwert.“
„Ich bin dankbar, ein Teil von SRS und dieser tollen Gemeinschaft sein zu dürfen.“
„Ein inspirierendes und aufbauendes Wochenende!“
„Tolle, hilfreiche Gespräche“
„Der Austausch ist so wertvoll!“
„Es ist so ein wertschätzendes Miteinander auf Augenhöhe.“
„Das Wochenende wird noch lange nachklingen und hat einen Veränderungsprozess in mit begonnen.“
„Es war wie nach Hause kommen!“
„Macht weiter so! Ich komme wieder.“