09.07.2025

Gott ist unser Versorger

Piro Meike

  • Mein Mann war selbständig und wir konnten unsere Kredite nicht bedienen, so dass alle unsere Kredite - auch der für unser Haus - gekündigt wurden. Mein Mann hatte daraufhin einen Termin in der Rechtsabteilung der Bank, mit dem Ergebnis, dass wir in unserem Haus bleiben dürfen, sofern wir immer bis zum 31.12. jeden Jahres eine bestimmte Summe für Zinsen und Abtrag bezahlen. „Herr Piro, ich traue Ihnen das zu“! So konnten wir viele Jahre in unserem Haus wohnen, ohne einen Kreditvertrag für das Darlehen zu haben. Das meiste Geld verdienten wir immer erst im letzten Quartal. Einmal konnten wir den Großteil der Jahressumme erst nach Weihnachten überweisen.
    • Menschen, die sich in der Branche auskennen, sagen immer „das macht eine Bank nicht“ - aber doch, wenn Gott einen „Engel“ in die Rechts-Abteilung setzt 😊
    • Als sich Jahre später unsere finanzielle Lage stabilisierte, erhielten wir wieder einen regulären Kreditvertrag.
  • Wir hatten einen T5-Multivan: Als er ganz neu war, bekamen wir die Anfrage, ob wir ihn einer Jugendgruppe ausleihen würden. Nach einigem innerlichem Ringen haben wir uns entschieden, dass dieser 9-Sitzer auch für andere ein Segen sein soll. Unser Werkstatt-Meister betonte immer, dass unser Bus „ein Wunder“ sei, weil er nach über 300.000 km immer noch wie am Schnürchen lief, da speziell dieser Motor i.d.R. sehr viel früher hinüber sei.
  • In finanziell dürren Zeiten gaben wir aus Überzeugung immer als erstes unseren „Zehnten“ an unsere Heimatgemeinde (nach Maleachi 3,10). Wir mussten nie hungern: unzählige Male erlebten wir, dass z.B. ein Sack voller Brot und Brötchen vor unserer Tür stand oder andere Lebensmittel Wege zu uns fanden; einmal bekamen wir zweckgebunden Geld geschenkt, um als Großfamilie in den Camping-Urlaub fahren zu können. Wir hatten niemandem gesagt, dass wir uns in dem Jahr keinen Urlaub leisten könnten.

Meike Piro

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