Vor ein paar Tagen hatte ich ein interessantes Gespräch mit einem Trainer. Er sagte: „Wir haben eine tolle Mannschaft, die nicht nur etwas Geld verdient. Wir haben bewusst auf den Charakter der Spieler und auf deren Wertschätzung geachtet.“ Das ist schon mal eine Aussage!

Weiterhin hat der Verein auch einem ehemaligen Fußballprofi eine neue Chance gegeben. Dieser Fußballer hatte früher viele Freunde – mittlerweile steht er nicht mehr auf dem Transfermarkt zur Verfügung. Und er bekommt nur noch wenig Wertschätzung. Wie pervers ist das denn?

Zum Transfermarkt: Da geht es richtig ab, wie man neudeutsch sagt. Und nicht nur im Fußball, sondern auch in anderen Mannschaftssportarten. Und das nicht nur im Profibereich, auch teilweise bei den Amateuren. Für mich ist das moderner Sklavenhandel. In Psalm 116 Vers 15 kann man nachlesen, wie Gott das sieht:

 „Der Herr bewahrt alle, die ihm die Treue halten, denn in seinen Augen ist ihr Leben wertvoll.“

Hier sind zwei Dinge entscheidend: Das Wort „Treue“ und dass „ihr Leben wertvoll“ ist. Das hat mir Gott aufs Herz gelegt und das ist unsere Aufgabe: Wir sollen ihm die Treue halten und jeden Mensch als wertvoll betrachten. Dein Leben ist also wertvoll – egal, was der Transfermarkt oder andere sagen.

Jesus dazu: „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.“ Weil Jesus mir seine Wertschätzung und seine Liebe zeigt, werde ich aus tiefstem Herzen diesem ehemaligen Profifußballer auch Wertschätzung und Liebe zeigen. So wie mir das Jesus jeden Tag neu schenkt. So werde ich diesem Menschen sagen: „Jesus liebt dich wie du bist, ob du auf der Transferliste stehst oder nicht!“. Ja, das habe ich mir fest vorgenommen.

Bei der Sportmission ist zuerst die Mission zu sehen – und dann erst der Sport. Zuallererst also der Mensch und dann der Sport!

Mario Lefebre

SRSjugendsport

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