Wer tröstet dich, spendet dir Trost? Wo suchen wir selbst Trost? Die Bibel gibt uns dafür sehr viele und gute Beispiele. Auf eines möchte ich näher eingehen:

Vor wenigen Wochen haben wir Ostern gefeiert. Die Bibel berichtet uns, dass Jesus bei seiner Auferstehung sein Grab verlassen hatte. Das hatte zur Folge, dass das Grab leer war. Als eine Frau namens Maria Magdalena das frühmorgens gewahr wurde, erschrak sie zutiefst. Sofort berichtete sie einigen Jüngern vom leeren Grab.Diese gingen daraufhin mit ihr zurück, schauten selber nach und waren genauso erschrocken. Eilig gingen sie wieder weg, Maria jedoch blieb am Grab und fing an zu weinen.

Ich weiß nicht, wie traurig du gerade bist. Ich weiß auch nicht, wer oder was dich tröstet. Ich weiß nur – und das kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen dass Jesus der beste Tröster ist, den es gibt! Das erlebt auch Maria in ihrer Not.  Johannes 20,13-15 schildert drastisch ihre Verzweiflung.

Was macht dich gerade traurig? Im Sport sind es oft die Niederlagen, die uns traurig machen. Ich erinnere mich an eine Tennisspielerin nach einem Tennisturnier, bei demich mitgeholfen hatte. Sie hatte nach einer Niederlage bitterlich geweint. Im Sport sind es vielleicht der Trainer, die Familie oder Freunde, die dir Trost spenden.

Unsere Geschichte berichtet nun von zwei Engeln, die Maria fragten, warum sie weine. Sie antwortet ihnen: „Sie haben meinen Herrn weggenommen und ich weiß nicht, wo sie ihn hingebracht haben.“ Und als sie das sagte, wandte sie sich um und sieht Jesus stehen, weiß aber nicht, dass es Jesus ist. Jesus spricht zu ihr: Frau, was weinst du? Wen suchst du? Doch Maria erkennt Jesus zuerst nicht. Dann passierte es:

„Jesus spricht zu ihr: Maria!“

Als er ihren Namen nannte, verstand sie sofort, wer vor ihr stand. Wie ist das bei dir? Wen suchst du? Suchst du überhaupt? Jesus ist da! Er will sich finden lassen – auch von dir in deiner notvollen Situation! Ich wünsche mir so sehr, dass du Jesus suchst. Und ihn findest wie Maria, die ihre Freude zuerst gar nicht fassen konnte. Diese sprang nämlich auf und lief zu den immer noch erschrockenen Jüngern: „Ich habe den Herrn gesehen und dieses hat er zu mir gesagt“ (Johannes 20,18).

Auch im Sport geht es nach einer Niederlage wieder weiter. Es ist wichtig, sich nach Trauer und Trost wieder zu motivieren und aufzustehen, denn der nächste Wettkampf wartet. Ich wünsche mir für dich, dass du Jesus als deinen Tröster erkennst. Er will für dich da sein und dir Trost spenden. Ich wünsch dir, diese Freude und diesen Trost in Jesus zu finden. Und nach einer Niederlage wieder aufzustehen und nach vorne zu schauen. Jesus Christus als Tröster ist der beste Weg aus deiner Trauer.

Mario Lefebre

SRSjugendsport

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