Was für ein Knaller!
Als „Knaller“ oder „Kracher“ beschrieb „kicker.de“ kürzlich die für das Viertelfinale im DFB-Pokal ausgeloste Partie zwischen dem FC Bayern und RB Leipzig. Mit solchen Begriffen wird eine sportlich attraktiv erwartete Begegnung als ein explosives Aufeinandertreffen zweier Kräfte inszeniert – laut und intensiv. Hier geht es nicht um sachliche Analysen, sondern um Emotionen. Genau so soll es im Stadion sein: 11.02.2026, 20:45 Uhr.
Fast schon gespenstisch muteten da die Fan-Proteste im Herbst gegen die mögliche Verschärfung von Sicherheitsmaßnahmen in Fußballstadien an: zwölf Minuten Stille! Dabei lebt der Sport doch von Licht, Lärm und Emotionen. Stell dir deinen Sport vor ohne Flutlicht und Fangesänge, ohne Plattfuß und Medaille, ohne Kampfrichter und Trillerpfeife, ohne Trainingsqualen und Gegner, ohne Analyse und Reisestress. Was bleibt dann noch? Egal, ob du in der Kreisklasse aktiv bist, demnächst zu Olympia fährst oder vielleicht auch nur den Fernseher einschaltest.
Gerade jetzt, am Übergang in ein neues Jahr, stellen wir uns diese Frage oft: Was bleibt eigentlich von all dem Trubel? Wenn das Feuerwerk an Silvester verraucht ist und die großen Schlagzeilen des alten Jahres verblassen, suchen wir nach etwas, das Bestand hat. Wir nehmen uns viel vor für 2026, jagen neuen Zielen und Bestzeiten hinterher. Doch inmitten aller guten Vorsätze und sportlichen Träume ist die entscheidende Frage: Was gibt uns wirklich Halt, wenn der Alltag einkehrt?
Hoffentlich bleibt Liebe. Mögen die Emotionen auch die Funken sein, die eine Leidenschaft entfachen. Hoffentlich bleibt Liebe. Denn die bindet deine Emotionen und Leidenschaft in dein Leben ein. Nur die Liebe macht dich stabil.
Was bleibt, wenn sich alles als vergänglich herausstellt? Im 1. Korintherbrief 13,13 heißt es:
„Glaube, Hoffnung und Liebe, diese drei bleiben. Aber am größten ist die Liebe.“
Die wird im 1. Johannesbrief 4,10 wie folgt erklärt:
„Und das ist die wahre Liebe: Nicht wir haben Gott geliebt, sondern er hat uns zuerst geliebt und hat seinen Sohn gesandt, damit er uns von unserer Schuld befreit.“
Wenn SOLCHE Liebe mal nicht der Knaller ist – lebst du schon in DIESER Liebe?
Jörg Sahm
SRS Motorradpastor
- und immer noch am Ball!
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