Meine große Liebe ist schon von klein auf Fußball. Hier habe ich sehr viel Schönes, Aufregendes, Herausforderndes, Schmerzhaftes und Motivierendes als Spieler und Trainer erleben dürfen. Dafür bin ich Gott sehr dankbar. Inzwischen bin ich, Ehemann und Vater von zwei kleinen Kindern, seit 24 Jahren mit Jesus und fast ebenso lange in der Sportmission unterwegs. Vor kurzem berührte mich beim Bibellesen ein Text über die Liebe Gottes, auch Agape genannt, der mir klarmachte, dass da bei mir noch „viel Luft nach oben“ ist:

„Liebe ist geduldig und freundlich. Sie ist nicht verbissen, sie prahlt nicht und schaut nicht auf andere herab. Liebe verletzt nicht den Anstand und sucht nicht den eigenen Vorteil, sie lässt sich nicht reizen und ist nicht nachtragend. Sie freut sich nicht am Unrecht, sondern freut sich, wenn die Wahrheit siegt. Liebe nimmt alles auf sich, sie verliert nie den Glauben oder die Hoffnung und hält durch bis zum Ende. Die Liebe wird niemals vergehen.“ 1. Korinther 13,4-8

 Das betrifft konkret auch meinen Sport. Dort läuft vieles nicht so, wie ich mir meinen geliebten Sport vorstelle. Unter anderem arbeiten wir bei SRS leidenschaftlich daran, dass sich dies entscheidend verbessert. Ich habe selbst erlebt, dass eine verändernde Verbesserung wiederum nur durch eine hingebungsvolle Liebe geschehen kann. Die Voraussetzungen dafür liegen bereits vor:

„Gottes Liebe zu uns hat sich darin gezeigt, dass er seinen einzigen Sohn in die Welt sandte. Durch ihn wollte er uns das neue  Leben schenken.“ 1. Johannes 4, 9

 Diese Liebe hat für mich viel mit Taten zu tun. Ein mich immer wieder sehr bewegendes youtube-Video ist das von Dick und Rick. Vater Dick wird von seinem schwerbehinderten und im Rollstuhl sitzenden Sohn gefragt, ob sie zusammen an einem Lauf teilnehmen könnten. Daraus folgen viele Läufe und sogar viele Ironmans. Der Vater zieht seinen Sohn im Schlauchboot die 3,8 Kilometer durch den Ozean, transportiert ihn mit dem Fahrrad über eine Distanz von 180 Kilometer und schiebt ihn schlussendlich im Rollstuhl über die Marathon-Distanz von 42 Kilometer!!!

Hier kommt nicht nur ein unbändiger Wille rüber, mit Gott alles zu schaffen. Es ist die aufopfernde Liebe des Vaters zu seinem Sohn, von der ich mir eine Scheibe abschneiden möchte. Im Video sind sie sich nicht einig, wer wen mehr inspiriert und motiviert. Der Vater den Sohn oder der Sohn den Vater? Ja, auch ich will eine väterliche, aufopfernd liebevolle Person sein und weiter werden, für meine Kinder, Teilnehmer und Trainer. Und es zählen genauso die „kleineren“ Liebesbeweise, wie eine ehrliche, aufbauende Ermutigung, eine helfende Hand oder jemand nur zuzuhören.

Auf dem Fußballplatz zu ermutigen, aufzuhelfen oder sich miteinander zu freuen, versteht man in jeder Sprache. Es sind nicht viele Worte nötig. Und man sieht es in den Gesichtern derjenigen, die diese Wertschätzung bekommen oder geben.

Vielleicht ist es heute bei dir auch dran: Lass dich darauf ein, vor Jesus, der sinnbildlich am Kreuz vor dir hängt, niederzuknien und lasse es dir von ihm zusagen: “Ich bin für dich persönlich gestorben und würde das immer wieder tun. Weil ich dich liebe und eine persönliche Beziehung mit dir haben möchte. Ich will mit dir die Ewigkeit verbringen.“ Das ist die Liebe, wie Gott uns liebt!

Heiko Bemsel

Leiter der SRSfußballschule GAMECHANGERS

Er ist verheiratet, hat zwei Kinder und wohnt in Hochdorf/Enz

Seine Sportarten sind Fußball, Skifahren und Tennis

Und sein Motiv für die Sportmission lautet: Ich möchte Kindern und Jugendlichen meine Leidenschaft für Glaube und Sport vorleben und ihnen davon erzählen.

Print Friendly, PDF & Email