Im Sport gibt es ja eine gewisse Logik. Die Ersten werden die Ersten sein und die Letzten werden die Letzten sein. Die Logik in der Fußball Bundesliga ist: Bayern München ist auf Platz eins und der Rest schaut zu, wie er hinterher kommt. So gefühlt zumindest in den letzten Jahren.

Auch in anderen Sportarten zählt diese Logik. Die Ersten werden die Ersten sein, und die Letzten die Letzten. Das ist das Geschäft des Sports. Das ist die Logik des Sports. Wäre sonst ja auch unfair, wenn der mit der schlechtesten Zeit auf einmal auf dem Siegertreppchen steht und die Goldmedaille um den Hals gehängt bekommt.

Ich empfinde, dass es in unserer Gesellschaft wie im Sport ist. Die Ersten werden die Ersten sein, und die Letzten beißen die Hunde. Es geht um mich! Tu was dir gefällt! Wenn es sein muss mit allen Mitteln! Ich muss sehen, dass es MIR gut geht! Ich will, dass…! Ich, ich, ich…

Es geht um MEIN Wohl. Es geht darum, dass es mir gut geht! Dabei vergisst unsere Gesellschaft gerne mal den anderen. Den Nachbarn, den Arbeitskollegen, die Ehefrau, das Gesamtanliegen der Firma oder die des Teams. Es geht um MICH!

Jesus ist so etwas von anders. So etwas von menschlich unlogisch: Genau das lebt und beschreibt Jesus so oft in der Bibel. Zum Beispiel erzählt Jesus im Matthäus-Evangelium in Kapitel 20 das Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg und endet mit dem Satz:

„So werden die Letzten die Ersten und die Ersten die Letzten sein.“
Matthäus 20, 16

Jesus stellt unsere menschliche Logik einfach mal auf den Kopf. Am Tiefpunkt seines irdischen Lebens, festgenagelt am Kreuz – alle sind gegen ihn – hat er den Blick für andere. „Vater, vergib ihnen; denn sie wissen nicht, was sie tun!“ Er hätte auch die Macht gehabt zu sagen: „Vater, sende Feuer vom Himmel und verbrenne sie alle.“ Nein so war und ist Jesus nicht! Der Mann neben Jesus am Kreuz war der letzte Abschaum der damaligen Gesellschaft. Ein Übeltäter, ein Mörder. Aber er erkannte Jesus Christus am Kreuz als den Messias. Über der Dornenkrone erkannte er die Königskrone. Jesus sagt in Markus 10,45:

„Denn der Menschensohn ist nicht gekommen, dass er sich
dienen lasse, sondern dass er diene und gebe sein Leben als Lösegeld für viele.“

Genau das ist der Grund für die kommenden Feiertage. Karfreitag und Ostern. Jesus ist auferstanden. Ja sogar im Tod ist er unlogisch. Ist denn tot nicht tot? Das ist nur die Logik des Menschen. Doch Jesus lebt! Er hat den Tod und die Sünde besiegt. Genau diese Botschaft muss raus in die Welt.

Vor allem in die unlogische Welt des Sports.

Jan Wendel
Leiter Sportteams und Sportlerbibelkreise

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